Am 19. September um 13:37 Uhr wurden wir zu einem Waldbrand im Gebiet des großen Zschand alarmiert.

Kletterer meldeten eine Rauchentwicklung nahe der Schwarzen Schlüchte. Die Integrierte Rettungsleitstelle in Dresden bat den in der Gegend eingesetzten Rettungshubschrauber "Christoph 62" auf seinen Heimweg zur Basis nach Bautzen um einen Überflug des Gebietes, um den Einsatzort genauer zu lokalisieren.

 

Die Lageerkundung erwies sich dennoch als äußerst schwierig, da sich der Brandherd in schwer zugänglichem Gelände befand. So dauerte die Ersterkundung dennoch fast 2 Stunden und wurde durch einige Kameraden der FF Ottendorf, dem Kreisbrandmeister und einem Polizeihubschrauber unterstützt. Angekommen befand sich eine ca. 400m² große Fläche in Brand, welche nur zu Fuß zu erreichen war. Mit Wasserrucksäcken, Hacken, Lampen, Kettensäge und ausreichend Getränken begaben wir uns auf einen 45 minutigen Fußmarsch zur Brandstelle. Da sich das Feuer oben auf einem Riff im Gebiet der Schwarzschlüchte befand, war es nicht möglich Löschwasser über Schlauchleitung zum Brandherd zu befördern. Deswegen zogen wir einen Graben um die Brandfläche und löschten Glutnester ab, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Gegen 18:30 traten wir, aufgrund einsetzender Dunkelheit, den Rückweg an. Am nächsten Morgen ging eine Abordnung von uns, der KBM und Nationalparkmitarbeiter erneut zur Brandstelle. Die Abordnung erweiterte nochmals den Graben um die Brandstelle. Danach wurde der Einsatz von einem Hubschrauber zum Materialtransport geprüft. Ein dort notwendiger Hubschraubereinsatz konnte aus verschiedenen Gründen letztlich nicht durchgeführt werden.

Demnach wurde die noch aktive Einsatzstelle an die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung übergeben.

Diese kontrollierten täglich die Einsatzstelle und trafen vorbereitende Maßnahmen.

 

Die Wetterprognosen ließen zu, die Anstrengungen zur Brandbekämpfungen abzuwarten.

 

Nach 5 Tagen kam dann der erhoffte Regen und sorgte dafür, dass die Einsatzstelle oberflächlich abgelöscht wurde.

 

Weitere Maßnahmen waren von Seiten der Feuerwehr anschließend nicht mehr notwendig und die Einsatzstelle konnte beräumt werden.

 

 

Vermutlich eine illegale Feuerstelle löste diesen recht abgelegenen Brand aus.

 

 

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